Unsere Diskussionsforen

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag

Auf unserer Website „theologie-naturwissenschaften.de“ werden pro Jahr vier bis sechs Leitartikel von prominenten Autoren aus dem Themenfeld Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften veröffentlicht. Wir laden Sie ein, zu diesen Leitartikeln ins Gespräch zu kommen.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit je einer prägnanten These pro Leitartikel. Der weiterführende Link führt Sie dann direkt zum Leitartikel. Dort können Sie gleich unter dem Artikel einen Diskussionsbeitrag schreiben und ins Gespräch kommen.

Übernehmen Künstliche Intelligenz und Roboter die Macht?

Thomas Ramges Skepsis gegenüber den verbreiteten Zukunftsszenarien

Stationen der Technikgeschichte

Welche Bedeutung hat Technik für die menschliche Entwicklung?

Aspekte der Medizingeschichte

Wie stehen Sie zur Geschichte und Gegenwart der Medizin?

Diskussion zu "Gott und das Virus"

Was müssen wir jetzt beachten? Und wie können wir die Lage deuten?

Kein Design in der Natur?

Eine Einladung zur Diskussion

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Prof. Dr. Andreas Beyer, Vorsitz AG EvoBio.
06.03.2020 11:18:37
Ein schöner und fundierter Beitrag. Zwar wird er Kreationisten nicht überzeugen (weil das - faktisch - grundsätzlich unmöglich ist), aber es ist eine gute Zusammenfassung für Interessierte, die auf der Suche nach Argumenten betr. ID sind. Natürlich kann man jedes der Beispiele zerpflücken - weil jedes der Themen so umfangreich ist, dass eine Behandlung in einer solchen Zusammenstellung notwendigerweise didaktische Verkürzungen erzwingt. Bin gespannt, wie lange es dauert, bis das passiert...

Gibt es einen Schöpfer von allem?

Überzeugen Sie die Argumente für einen Schöpfer des Universums?

Aktueller Kommentar in der Diskussion zum Artikel:

Martin Neukamm
08.02.2020 15:02:27
Hallo Herr Schleiff,

vielen Dank für Ihren interessanten Artikel. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob Ihre Argumentation schlüssig ist. Zum Beispiel kann ein übernatürlicher Schöpfer ein Fine-tuning der Naturkonstanten nicht im üblichen Sinn "erklären". Der gegenteilige Befund wäre nämlich erst recht ein Argument für ein göttliches Wunder. Zudem spricht der überwiegend lebensfeindliche Kosmos eher gegen eine Feinabstimmung lokaler astronomischer Parameter. Sie hätten eher ein Argument, wäre der Kosmos nicht mit unwirtlichen Welten durchsetzt, sondern so strukturiert, wie sich das viele im Mittelalter vorstellten: die Erde als Zentrum der Welt, ein paar Sterne, die als "Löcher in der Himmelskuppel" einen Blick in die "Übernatur" gestatten, die Sonne, ein paar Planeten - und das war's.

Natürlich kann man sich darüber streiten, inwieweit die globalen physikalischen Parameter feinabgestimmt sind. Der US-amerikanische Physiker und Astronom Victor Stenger hat untersucht, was passieren würde, wenn man gleichzeitig Variationen der Naturkonstanten um den Faktor 100.000 über und unter den heutigen Werten zuließe. Ergebnis: In über der Hälfte der simulierten Universen wäre die Existenz langlebiger Sterne (über eine Milliarde Jahre) möglich, die eine Evolution anstoßen könnten. Ob man das als "Feinabstimmung" bezeichnen kann, wage ich zu bezweifeln.

Ich habe in einem Artikel weitere Argumente gegen das Argument der Feinabstimmung vorgebracht. Zwar trifft der Essay nicht zu 100% Ihre Argumentation, weil er sich gegen die Argumentation eines Evangelikalen richtet. Dennoch sollten aus meiner Sicht die Wesentlichen Einwände abgedeckt sein:

http://www.ag-evolutionsbiologie.net/html/2015/widenmeyer-welt-ohne-gott-kritik-naturalismus-teil-3.html

Beste Grüße, Martin Neukamm

Warum schenken wir?

Ist schenken ein natürliches Phänomen?